Das neue Teleskop eROSITA hat sieben Röntgenaugen, die nach schwarzen Löchern ausschau halten. Die Forscher haben jetzt grünes Licht, weil die Vorstandsmitglieder der Luft- und Raumfahrt mit den russischen Kollegen eine Vereinbarung unterzeichnet haben. Somit ist alles Organisatorische geregelt.
Jetzt können wir auf die erste Bilder gespannt sein. Leider wird es noch ein wenig dauern bis wir die erste Bilder bekommen, denn eROSITA soll erst im Jahr 2012 in den Weltraum starten, dafür aber sieben Jahre lang 1,5 Millionen Kilometer hinter der Erde Bilder machen.
eROSITA steht für “extended ROentgen Survey with an Imaging Telescope Array”
Durch eROSITA sich die Physiker neue Erkentnisse über die Dunke Materie und die schwarzen Löcher. Vielleicht erfahren wir dadurch auch noch mehr über den Urknall.
Das Röntgenteleskop besteht aus insgesamt 7 Spiegelsystemen, die wiederum aus 54 einzelnen Spiegelschalen bestehen. Dadurch erreicht man eine bisher unerreichte Auflösung. Die CCD Kamera muss auf -80°C gekühlt werden, damit sie optimal arbeiten kann.
An der Anlage baut man schon seit 2007 und ist mit seinen 21 Millionen Euro Kosten nicht ganz billig. Aber für neue Erkentnisse muss man eben was investieren, sonst kommt man nicht voran. So auch beim LHC in Genf.
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